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Zwischen Melancholie und Staunen: Texel im Spätsommer.

Wo die Sandberge ins Wasser fallen, singt die Feldlerche. Dünen und Heide, Watt und Wasser gehen ineinander über. Vom Deich reicht der Blick über Priele und Salzwiesen, zur wilden Nordsee am Horizont. Die Melodie des Meeres im Ohr geht es auf Trampelpfaden in eine wundersame Welt. Einsam und schaurig-schön. Wenn Strandflieder und Strandaster in den Sommermonaten blühen, färben sie „De Slufter“ rosa und lila. Im Herbst überzieht Queller das Gebiet mit einer roten Glut. Jetzt, Mitte September sind wir irgendwo

Ameland im Winter: Eine Nordseeinsel im Wettstreit der Elemente

Warum brüllst du so, Meer? Hier ist keiner, der dich hört. Willst du dich vom Himmel abgrenzen, weil eure Farben ineinander ins Fahle verlaufen? Heul doch nicht so Wind! Hier ist keiner, der dich trösten wird. Es gibt auch keinen Grund zur Traurigkeit. Manche lauschen euch beiden noch: Die Vögel, die Dagebliebenen, mit dem Winter im Gefieder. Dank deines Auftriebs, Wind, durch die Lüfte schwebend. Die Seefahrer, die Fischer, die beharrlich ihre Boote durch die Meeresströmung pflügen. Genau zuhörend und