Oman – Mit dem Allradwagen durch ein modernes Märchenland

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Großartig! Du bist aus Interesse am Oman hier gelandet und weißt vermutlich das Land geographisch einzuordnen? Dann hast Du einem Großteil der Deutschen etwas voraus oder gehörst sogar zu einer recht illustren Runde, die eine genauere Vorstellung von diesem überraschenden und vielfältigen arabischen Land haben.

Obwohl längst in der Moderne angekommen und dem Tourismus gegenüber aufgeschlossen, ist das Sultanat Oman noch immer ein recht gut gehütetes Geheimnis. 2012 wurde ihm zwar der Stempel „Top 10 Trendreiseziel“ vom Lonely Planet verpasst und aktuell ist das Land schon wieder auf der Liste der Trendreiseziele 2017 gelandet. Diese Auszeichnung erhält ein Land, wenn es spannend ist und sich vor allem von bewährten Reiseländern unterscheidet.

Spannend und abwechslungsreich ist der Oman, das kann ich bezeugen, trendy im herkömmlichen Sinne eher nicht, obwohl er sich in den letzten 45 Jahren unter dem Regiment von Sultan Quaboos von einem isolierten arabischen Staat in die Moderne katapultiert hat.

Touristenmagnet ohne Superlativen

Oman investiert, um Touristen anzuziehen. Doch alles mit Bedacht, ohne der Superlative und dem überzogenen Glamour der Emirate, und vor allem ohne seine Wurzeln und Traditionen aus den Augen zu verlieren. Klammheimlich entwickelte sich so ein Underdog zum Traumreiseziel.

Die Tourismusbemühungen zielen vorwiegend auf kaufkräftige Luxusurlauber und Reisegruppen höheren Alters. Vermehrt jedoch stößt man auf Reiseberichte, die ein differenzierteres orientalisches Bild von 1001 Nacht zeichnen. Die kuriose Seite des Landes habe auch ich bereits beleuchtet und mich zudem zum Märchenerzählen verleiten lassen. Heute möchte ich etwas ernsthafter darlegen, warum es sich meiner Meinung nach lohnt, Oman als Reiseland in Erwägung zu ziehen und insbesondere individuell zu bereisen.

Denn wir haben uns im Reich des allseits beliebten Sultans umgesehen, um arabisches Lebensgefühl zu schnuppern und uns selbst ein Bild vom magischen Orient zu zeichnen. Unser Kunstwerk verströmt einen sinnlich betörenden Duft und es schillert tatsächlich in den wärmsten Farben!

Oman mit Kind und Allradwagen

Im gemieteten Allradwagen geht es in 16 Tagen kreuz und quer durch den Wüstenstaat. Nur dem entferntesten Süden und der Enklave Musandam im Norden mussten wir aus Zeitgründen entsagen. Aber man braucht ja auch Gründe, um nochmals wiederzukommen, nicht?!

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Wer weniger gemächlich und ohne Kind reist, kann in 2 Wochen durchaus mehr Kilometer runterreißen. Ein Allradwagen ist nicht zwingend notwendig, da wir uns jedoch in die Wüste, einsamere Gegenden und das Hadjar-Gebirge vorwagen wollten, für uns unerlässlich.

Willst Du uns das nachtun, dann denk besser auch über einen Geländewagen nach.

 

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Was den Oman für mich besonders macht

Im Südosten der arabischen Halbinsel liegt es also, das Zuhause von Sindbad, dem Seefahrer, und gehört, im Gegensatz zur allgemeinen Annahme, nicht zu den arabischen Emiraten.

Will ich dem Oman einen Stempel aufdrücken, wäre es dieser: überragender Artenreichtum und eine vielfältige Natur.

Trotz der sengenden Hitze (bereits im April) beherbergt er saftig grüne Oasen und im Süden annähernd tropisch erblühende Regionen.

Wie immer aber sind es die Berge, die es uns besonders angetan haben. Das karge Hadschar (Hadjar)-Gebirge, unser 4×4 Abenteuerspielplatz, teilt den fruchtbaren und „milden“ Küstenstreifen von den ungnädigen Wüsten im Landesinneren, deren weite Dünenlandschaften (Abenteuerspielplatz Nr. 2) in allen erdenklichen Rottönen flimmern und all das halten, was man sich vom Orient verspricht – inklusive Wüstencamps mit fast klischeehaft platzierten Kamelen davor, belebte Souks mit Weihrauch geschwängerter Luft und einem Warenangebot aus allen Herrenländern. Geschichtsträchtige Orte mit stolzen Festungen aus einer Zeit, als Gewürze zu den wertvollsten Handelsgütern gehörten und der Seeweg von Europa nach Indien hart umkämpft war. 1.700 km Küste mit blendend weißen Sandstränden und einem Meer in sämtlichen Türkisschattierungen. Fischreichtum und Tauchlandschaften der Extraklasse. Das habe ich mir zumindest sagen lassen, denn aufs Tauchen verzichten wir schweren Herzens. Unsere Tochter ist noch zu klein dafür.

 

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Gefahrlos Reisen im Oman

Ich behaupte keck, im Oman ist das Risiko einen Hitzschlag zu erleiden, um ein Vielfaches höher als beraubt oder bestohlen zu werden. Ich würde diese Hypothese nicht blind unterschreiben und doch habe ich gleich in grenzenlosem Vertrauen meine Kamera unter einem Tisch im Restaurant stehen lassen. Nur soviel, das Vertrauen wurde nicht missbraucht.

Der Sultan hat die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Landes seit seiner Machtübernahme vor 40 Jahren stark vorangetrieben, indem er zum einen vorausschauend regiert und zum Anderen mit dem Reichtum aus den Öl- und Gasvorräten des Landes die Lebensqualität und Wohlstand der gesamten Bevölkerung gesteigert hat, ohne zum Größenwahn zu neigen.

Die Omanis sind ein friedliches Völkchen. Der Blick in die Vergangenheit bestätigt dies. Der letzte Krieg liegt weit zurück. Kriminelle Energie ist, wenn überhaupt vorhanden, als Urlauber nicht zu spüren. Ebenso wenig Antipathie oder Misstrauen – herrliche Zustände für uns erkundungsfreudige Individualtouristen. Wir fühlen uns willkommen.

Hypochonder haben im Oman nichts zu befürchten. Der Hygienestandard ist hoch, das Gesundheitswesen auf dem modernsten Stand und bestens ausgebaut, spezielle Impfungen nicht notwendig und gemeingefährliches Kriech- und Krabbelgetier selten. Das macht das Reisen wirklich sehr angenehm und gerade für uns, die wir mit Kind unterwegs waren, weniger graue Haare.

 

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Ein aufgeschlossenes aber traditionelles Land erwartet uns

Oman ist ein gläubiges muslimisches Land und wird auch von seinem Sultan monarchisch regiert. Jedoch sind die Muslime in der Mehrzahl Ibaditen, eine friedliche Ausprägung des Islam mit dem Grundsatz, dass Gewalt und Intoleranz nicht dessen entsprechen.

Hinzu kommt, dass der Oman Jahrhunderte lang weltweiten Handel pflegte. Das Volk hatte insofern schon immer intensiven Kontakt zu fremden Kulturen und keine Scheu davor, diese kennenzulernen und zu tolerieren. Dennoch kennt man im Oman seine Wurzeln und ist stolz auf die eigenen Sitten und Traditionen, die man doch bitte anerkennt. Es sei denn, man bewegt sich wie manch einer ignorant und mit Scheuklappen im Land.

Frauen werden übrigens geachtet. Für sie besteht offiziell kein Kopftuchzwang. Sie dürfen arbeiten, studieren und besetzen Posten in Regierungsämtern.

Die offizielle Landessprache ist arabisch. Viele Omaner/Omanis (wie heißt das denn nun richtig?) sprechen aber ein vernünftiges Englisch.

 

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Exkurs:  Ein Wort noch zu den Frauen und meinen Beobachtungen

Trotz des nicht bestehenden Kopftuchzwangs habe ich kaum Frauen (außer im Land lebende Asiaten und Expats) ohne gesehen. Generell trifft man wenig weibliche Wesen auf der Straße und in Küstennähe und den Städten tragen viele Frauen die abaya, das schwarze Überkleid, und zum Teil auch das Gesicht verschleiert. Nur Beduinenfrauen tragen eine Maske, die Burka, die sich allerdings von der saudi-arabischen unterscheidet. Sie sind sehr kunstvoll und ursprünglich zum Schutze gegen Sonne und Wüstensand gedacht …

Von ausländischen Frauen wird keinerlei Verschleierung erwartet, jedoch sollte man sich anpassen und nicht zu freizügig auftreten. Mir selbst wäre das sowieso nicht in den Sinn gekommen. Viel zu unwohl hätte ich mich ansonsten gefühlt, obwohl man von den arabischen Männern hauptsächlich gekonnt ignoriert wird. Ich habe mir sagen lassen, aus Respekt. Mein Mann mit Bart „Ali Baba“ war jedoch ständig Gesprächsthema und beliebtes Anbandel-Objekt.

Nur wenige Moscheen dürfen von Nicht-Muslime besucht werden. Hier jedoch sind lange Ärmel und ein Tuch, das die Haare bedeckt angeraten, bzw. Pflicht.

 

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Der Oman ist gelebte Tradition

Fährt man übers Land und in abgelegene Regionen stellt man schnell fest, dass viele Omanis in einfachen Verhältnissen leben. Sie haben sich die Kultur ihrer Vorfahren bewahrt, da diese einfach bestens an die klimatischen Verhältnisse des Landes angepasst ist. Darauf sind sie stolz und bewahren diese Traditionen bedacht.

Das mag höchstwahrscheinlich aus der bis zu den 70er Jahren bestehenden Isolationspolitik rühren. Die traditionelle Lebensform blieb Weitgehendstes unberührt und man konnte fragwürdige Trends und Modeerscheinungen des Westens differenzierter betrachten.

Ein eigenes Ministerium für nationales Erbe und Kultur sorgt beispielsweise dafür, dass die Einnahmen aus dem Ölgeschäft nicht in Protz und sinnlose Prachtklötze investiert werden, sondern Historisches restauriert und Neues formal in die eigene Kultur eingebunden wird. Nun ja, unter kritischen Betrachteraugen gelingt das nicht immer. Ich habe da beispielsweise ein paar „Hotelprachtbauten“ in unberührten Küstenabschnitten vor Augen…

Dennoch, jedem der sein 5-Sterne Beachhotel einmal verlässt, ermöglicht sich ein Blick in eine spannende Welt alter Werte und Bräuche, die Hand in Hand mit der Modernität gehen. So kann man an tatsächlich gelebte Traditionen teilhaben (Kamelrennen, Bullenkämpfe, Beduinenleben, Oasenidylle…) die glücklicherweise weit weniger mit dem inszenierten Touristenklamauk andernorts gemeinsam haben.

Übrigens ist in der Kultur des Oman auch eine höfliche Zurückhaltung verankert. Ein Bummel auf dem Souk wird so zu einer entspannten Shoppingtour anstelle eines Spießroutenlaufs. Wir wurden stets freundlich behandelt, jedoch nie bedrängt.

Eine Souk Erfahrung der anderen Art!

 

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Fortschrittlicher aber gemächlicher Tourismus

Wie gesagt, Tradition und Moderne schließen sich nicht gegenseitig aus. Das wohlhabende Land hat eine supermoderne Infrastruktur und hohen Lebensstandard.

Uns erwarteten hervorragend ausgebaute Straßen (bis auf die abenteuerlichen Offroad-Pisten, die wir uns selbst gesucht haben, um unser Allrad-Mobil auszureizen), ein organisiertes Bankenwesen, Komfort und niemals Massenabfertigung. Kann man durchaus aus langweilig abstempeln, wenn der Sinn nach Party oder mehr Abenteuer steht. Aber wir gemächlicher gewordenen „Post-Backpacker“ fanden das durchaus angenehm.

Wir durften etwas Besondere, abseits der allzu bekannten Pfade erleben, und wenn uns der Sinn nach Aufregung stand, schlugen wir unsere Zelte eben ganz ungestört am Strand oder in der Wüste auf.

Wer sich in dieser Einstellung wiedererkennt, dem kann ich Oman nur ans Herz legen. Das Land ist übersichtlich, in 2 bis 3 Wochen kann man eine ganze Menge erleben, und zudem schnell zu erreichen – nur sechs Stunden Flugzeit und eine Zeitverschiebung von 2 Stunden.

 

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Oman Highlights

Wen ich nun mit meiner ausschweifenden Lobhudelei (Respekt und Danke fürs Durchhalten) überzeugen konnte, möchte ich noch zu folgendem „Pflichtprogrammpunkten“ ermutigen, die sich auch als meine Oman Highlights herausstellten:

  • Eine Fahrt in einem traditionellen Dau Boot zur Delfinbeobachtung (Beobachtung, nicht Jagd! Bitte nehmt die Anbieter unter die Lupe)
  • Eine Wüstennacht im Beduinenzelt oder unterem freiem Sternenhimmel.
  • Ein samtäugiges Kamel streicheln. Das mit dem Reiten hat sich für mich allerdings erledigt. Ein Kamel ist nicht bequem!
  • Mitfeilschen auf dem Viehmarkt jeden Freitag in Nizwa – Zuschauen geht auch.
  • Im Jabrin Castle einen Blick in die Vergangenheit erhaschen.
  • In Ras al Jinz der bedrohten grünen Meeresschildkröte bei der Eiablage beiwohnen.
  • Wenigstens in einem Wadi (Wadi Bani Kahlid, Wadi Tiwi oder Wadi Shab) wandern und sich den Staub im smaragdgrünen Wasser abwaschen.
  • Den eigenen Fahrkünsten auf bergigen Offroadfahrten oder beim Erklimmen einer Sanddüne das äußerste abverlangen. Den 4×4 juckt das nicht, der kann weit mehr, wie ich kürzlich in Dubai beim Dunebashing lerne.
  • Hinauf aufs Plateau des Jabel Shams und dort, die Füße über dem Abgrund baumelnd, picknicken
  • Im April an den Felsrosen des Jebel Akhdar schnuppern und mal im relativ neu gebauten Designhotel vorbeischauen. Es soll spektakulär sein.
  • An einem schneeweißen Strand südlich von Sur Wildcampen aber einen Sonnenschutz und Schattenspender nicht vergessen!
  • Die Uferpromenade in Sur zum Sonnenuntergang entlangwandern und den alten Daus zusehen, wie sie in die Bucht einlaufen.

 

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Die Praxis – Oman mit dem Allradwagen

Wir haben manch einen Touristen angetroffen, der mit einem Fahrer oder einer gebuchten Tour unterwegs war. Das kam für uns nicht infrage, Oman eignet sich erstklassig für individuelle Roadtrips abseits der Trampelpfade. Die Anmietung eines 4×4 direkt am Flughafen (im Vorfeld online gebucht – einfach Preise und Leistungen vergleichen) erfolgt für uns problemlos. Schnell ist auch klar, was man bekommt. Ein großes weißes „Monster“ meist Nissan, GMC oder Toyota.

Geplant und gebucht haben wir wie immer nichts und nach Lust und Laune entschieden. Es gab selbst während der Osterferien keine Probleme spontan unterzukommen.

Wenn das nicht Eure Sache ist, legt Euch eine grobe Route zurecht, weil auch die Lokalisierung der jeweiligen Orte aufgrund der unterschiedlichen Schreibweise/ Übersetzung in die lateinische Schrift für Verwirrung sorgt. Selbst vor Ort sind die gleichen Dörfer je nach Tafel unterschiedlich übersetzt.

Auch einen Geländewagen mit Allradantrieb sollte man schon einmal gefahren haben, sonst wird’s auf Sand und den manchmal halsbrecherisch steilen Bergpisten tricky. Wichtig ist auch, genügend Zeit einzuplanen und das Wetter im Auge zu behalten. Bei Regen – den gibt’s tatsächlich von Zeit zu Zeit in den Bergen – können sich die Wadis in kürzester Zeit in Sturzbäche verwandeln und dann ist kein Durchkommen mehr. An einer Stelle war ich selbst bei andauernder Trockenperiode überrascht, wie tiefe Wasser wir zu durchqueren hatten.

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Vor unseren Wüstenfahrten hatten wir am meisten Bammel und haben uns das erste Mal von Beduinen guiden lassen, dann aber schnell festgestellt, dass man mit den Google Offline-Karten selbst in der Wüste perfekt zurechtkommt und sind von Tag zu Tag mutiger geworden. Dennoch für Dunbashing, Driften und sonstigen Sperenzchen in der Dünenlandschaft hatten wir nicht genügend Arsch in der Hose, wenn ich das mal so salopp sagen darf… Ich nehme an, das war auch gut so.

Wenn Du ansonsten mehr wissen willst, jederzeit fragen.

 

 

Oman bei anderen Bloggern:

Anita von Travelita hat auch den Oman im Allradwagen bereist und detaillierte Routen beschrieben sowie viele praktische Tipps parat, gekürt von traumhaften Bildern. Seufz!

Traumhafte Bilder gibt es auch von der Fotografin Katja bei Antons ganze Welt.

Sabine hat den Oman ebenfalls mit Kindern bereist und weiß viel Gutes zu erzählen.

 

 

Bilder: ©Hiddden Gem und Tourismusbehörde Oman

 

5 comments

  • Ich hatte mich kürzlich grad mit einer Weltreisenden unterhalten, die mir so fantastisch vom Oman vorgeschwärmt hat, dass ich am liebsten sofort hin wollte. Aus irgendwelchen Gründe meinte sie doch, dass sich mein Kind wegen der Kultur evtl nicht so wohl fühlen würde. Verrückt wenn ich bedenke dass wir schon seit über einem Jahr durch Asien touren und zig verschiedene Kulturen kennen gelernt haben. Wie dem auch sei, ich danke dir für deinen Beitrag und vor allem für die tollen Bilder, die mir zeigen, es ist auch für Kinder ein tolles Urlaubsziel. Kommt sofort auf meine Bucketlist.

    • Eva

      Liebe Stephie, das kann ich mir nicht vorstellen. Unsere Tochter hat Oman geliebt. Sie spricht noch heute davon. Die Menschnen sind unglaublich kinderlieb. Sie ist übrall nur beschenkt und verhätschelt worden. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es für dich als alleinreisende Mutter nicht ganz so angenehm ist. Nich falsch verstehen, man wird überall respektiert aber doch sind grundsätzlich wenig Frauen anzutreffen, außerdem ist das Herumkommen in entlegenere Orte nicht ganz einfach wenn man nicht selbst mobil ist.

  • Wir waren vor ziemlich genau einem Jahr auf einer ganz ähnlichen Tour durch den Oman, wie ihr. Und mindestens genauso begeistert. Das Land hat uns so aus den Socken gehauen, dass wir es seither jedem Reisebegeisterten weiterempfohlen haben. Neben tollen Hotels und grandiosen Bdeuinen-Camps kann man im Oman auch ganz hervorragend wild campen. So haben wir eine Nacht ganz einsam auf dem Jebel-Shams, zwischen Schildkröten an einem verlassenen Strand südlich von Sur, etc. verbracht. Wahrlich beeindruckend! Und es heißt übrigens Omani, wie wir von unserem überaus großzügigen Couchsurfing-Host gelernt haben. 😉 Viele Grüße, Saski

    • Eva

      Danke für die Aufklärung 😉 Ja, man kann seine Zelte leicht irgendwo aufschlagen. Wir waren nur sehr rudimentär ausgestattet und haben daher nur 2 Tage wild gecampt. das nächste Mal würde ich aber mit dem Camper reisen oder mehr Equipemt mitbringen.

  • Hallo Eva, bislang war ich glaube ich leider nur ein Stündchen im Oman, auf einem Wüstenausflug von Dubai aus. Würde dieses faszinierende Land gerne näher kennenlernen, die Bilder sind großartig! Alleine Offroad ist jedoch wahrscheinlich leider nicht anzuraten … Liebe Grüße Alex

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